Bis 2032 werden in Deutschland flächendeckend intelligente Messsysteme (Smart Meter) eingebaut. Wer eine Wallbox, Wärmepumpe oder PV-Anlage über 7 kW betreibt oder mehr als 6.000 kWh im Jahr verbraucht, bekommt vorrangig ein iMSys. Der Einbau erfolgt durch den Messstellenbetreiber – der Zählerschrank muss dafür vorbereitet sein.
Was ist ein intelligentes Messsystem?
Ein intelligentes Messsystem (iMSys) besteht aus einem digitalen Stromzähler und einem sicheren Kommunikationsmodul, dem Smart-Meter-Gateway. Es erfasst den Verbrauch digital und kann – anders als der reine digitale Zähler – Daten verschlüsselt übertragen und steuerbare Verbraucher nach §14a einbinden.
Wer bekommt wann ein Smart Meter?
Mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende läuft der Pflicht-Rollout bis 2032. Vorrangig bekommen ein iMSys:
- Haushalte mit einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh
- Betreiber steuerbarer Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe (§14a)
- Betreiber von PV-Anlagen über 7 kW Leistung
Wer möchte, hat zudem einen Anspruch auf den freiwilligen Einbau.
Was das mit §14a und Ihrer Wallbox zu tun hat
Damit Sie die reduzierten Netzentgelte nach §14a nutzen und Ihre Wallbox steuerbar laufen kann, ist das intelligente Messsystem die technische Grundlage. Wer heute eine Wallbox installiert, sollte den Zählerplatz deshalb gleich iMSys-fähig vorbereiten lassen.
Ihr Zählerschrank muss vorbereitet sein
Das iMSys baut der Messstellenbetreiber ein – aber nur, wenn der Zählerplatz der Norm VDE-AR-N 4100 entspricht und Platz für Gateway und Steuertechnik bietet. Alte Zählertafeln müssen vorher erneuert werden. Wir bereiten Ihren Zählerschrank normgerecht vor – idealerweise gleich zusammen mit der Wallbox.
Was kostet der Smart Meter?
Den Einbau und Betrieb übernimmt der Messstellenbetreiber; dafür gelten gesetzlich gedeckelte jährliche Entgelte. Konkrete Beträge nennen wir hier bewusst nicht, da sie sich je nach Fallgruppe unterscheiden – maßgeblich ist die jeweils gültige Preisobergrenze Ihres Messstellenbetreibers.
