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Rohbau- & Neubau-Elektroinstallation

Elektroinstallation im Rohbau – termintreu und nach Norm

Planung, Schlitze fräsen, Leerrohre verlegen, Dosen setzen, Zählerschrank, Endmontage und Inbetriebnahme. Wir sind Ihr Elektrofachbetrieb aus Lohmar für Ihr Neubau- oder Sanierungsprojekt im Rhein-Sieg-Kreis, Bonn und Köln.

VDE-konform nach DIN VDE 0100 · Termintreue zum Bauablauf · Abgestimmt mit anderen Gewerken · Smart-Home-vorbereitet

Im Rohbau ist die Elektrik unsichtbar – aber genau jetzt wird die Grundlage für die nächsten 30 Jahre gelegt. Wir planen mit Ihnen vorausschauend und arbeiten Hand in Hand mit Maurer, Trockenbauer, Heizungsbauer und Bauleitung.

Termintreue

Termintreue

Ein verzögerter Elektriker bedeutet Stillstand für Trockenbau, Estrich, Heizung. Wir liefern verlässlich zum vereinbarten Slot.

Vorausschauend planen

Vorausschauend planen

Wallbox-Leerrohr, PV-Anschluss, Smart Home, KNX, Netzwerk – wir bereiten Ihr Haus auf das nächste Jahrzehnt vor.

Sauberes Handwerk

Sauberes Handwerk

Schlitze gerade, Leerrohre nicht abgequetscht, Dosen lotrecht, Beschriftung sauber. Wer den Rohbau anschaut, sieht die spätere Qualität.

Was Kunden über uns sagen

Was wir im Rohbau übernehmen

Eine vollständige Rohbau-Elektrik umfasst mehr, als die meisten Bauherren auf den ersten Blick sehen. Wir decken das gesamte Spektrum ab:

Planung & Beratung

  • Begehung mit Ihnen und ggf. Architekt, oft direkt nach dem Rohbau-Abschluss
  • Konkrete Steckdosen- und Schalter-Planung pro Raum (gerade Küche, Bad, Wohnzimmer sind „immer mehr als gedacht")
  • Beratung zu KNX oder klassischer Verdrahtung, Vor-/Nachteile pro Anwendungsfall
  • Vorbereitung für Wallbox, PV-Anlage, Wärmepumpe – auch wenn die Installation erst später kommt
  • Lichtkonzept (Hauptbeleuchtung, Stimmung, dimmbar, smart)

Rohinstallation

  • Schlitze fräsen in Mauerwerk und Beton (mit Staubabsaugung)
  • Leerrohre verlegen (M16, M20, M25 je nach Anwendung), Reserve-Leerrohre für spätere Erweiterungen
  • Dosen setzen (Standard- und Hohlwanddosen)
  • Verteilerdosen, Abzweigdosen
  • Kabelführung zwischen Etagen, Trockenbau-Vorbereitungen
  • Erdung und Potenzialausgleich

Hauptverteilung & Zählerschrank

  • Hausanschluss in Abstimmung mit Netzbetreiber (RheinNetz, Bonn-Netz, Westnetz, Stadtwerke Troisdorf)
  • Zählerschrank mit Reserve für PV, Wallbox, Wärmepumpe
  • Unterverteilung mit FI/RCD, Leitungsschutz, Überspannungsschutz
  • Anbindung an Smart Home (KNX, Loxone, EnOcean nach Wunsch)

Endinstallation nach Verputz

  • Schalter und Steckdosen einbauen (Markenwahl frei: Jung, Gira, Berker, Busch-Jaeger, Merten)
  • Anschluss der Beleuchtung, ggf. dimmbar
  • Anschluss der Bad-/Küchen-Geräte
  • Netzwerk- und SAT/Kabel-Anschlüsse
  • Bewegungsmelder, Außenleuchten, Klingel/Türsprechanlage

Inbetriebnahme & Abnahme

  • Funktionstest aller Stromkreise
  • Prüfung nach DIN VDE 0100-600 (Schutzleiter, Isolationswiderstand, Schleifenimpedanz, RCD-Auslösung)
  • Prüfprotokoll für Versicherung und Bauabnahme
  • Übergabe: Stromlaufplan, Steckdosenplan, Klemmplan

Was Sie im Rohbau unbedingt vorbereiten sollten

Manche Dinge nachträglich anzubringen kostet das Drei- bis Fünffache. Diese Vorbereitungen sind im Rohbau praktisch unsichtbar – und ein Gewinn für die nächsten Jahrzehnte:

  • Leerrohr für die Wallbox vom Zählerschrank zur Garage / Carport / Stellplatz – auch wenn Sie aktuell noch kein E-Auto haben
  • PV-Vorbereitung: Leerrohr vom Dach in den Technikraum, separater Zählerplatz im Zählerschrank reserviert
  • Wärmepumpen-Stromkreis: eigener Sicherungsabgang, ggf. Steuermodul nach §14a EnWG
  • Netzwerk-Verkabelung: Cat7-Leitungen in jedes Wohn-, Schlaf-, Arbeits- und Wohnzimmer plus Patchpanel im Technikraum
  • KNX- oder Bus-Vorbereitung: Bus-Leitung als grüne 2x2x0,8er-Schleife durchs ganze Haus – auch wenn Sie sich später für ein Funk-System entscheiden, schadet das nicht
  • Sat- und Kabel-Verteilung: zentraler Multischalter im Technikraum, Sternverteilung zu jedem Raum
  • Außensteckdosen: 1-2x rund ums Haus, im Garten, an der Garage
  • Türsprechanlage: Vorbereitung mit Cat6-Leitung, auch wenn die Bedieneinheit erst später kommt

Wir gehen die Liste bei der Erstbegehung mit Ihnen durch und nehmen das auf, was zu Ihrem Bauprojekt und Budget passt.

Ablauf eines Neubau-Projekts mit uns

1. Erstgespräch & Planung

Idealerweise vor Baubeginn. Wir gehen Grundrisse, Pläne und Ihre Wünsche durch. Ergebnis: Steckdosen-/Schalter-Plan pro Raum, Materialvorschlag, Festpreis-Angebot.

2. Termin-Koordination

Wir stimmen uns mit Maurer (Schlitze nach Rohbau-Abschluss), Trockenbauer (Hohlwanddosen vor Beplankung), Estrichleger (Heizungs-/Elektroleitungen vor Estrich) und Bauleitung ab.

3. Rohinstallation

Schlitze fräsen, Leerrohre legen, Dosen setzen, Verteiler vorbereiten, Hausanschluss klären. Dauer: bei Einfamilienhaus typisch 2–5 Werktage je nach Größe.

4. Pause für Trockenbau, Verputz, Estrich

In dieser Phase sind wir für Spontan-Termine erreichbar (z. B. wenn der Trockenbauer ein zusätzliches Loch braucht), aber nicht aktiv vor Ort.

5. Endinstallation

Schalter, Steckdosen, Leuchten, Anschluss aller Komponenten. Dauer: typisch 2–4 Werktage.

6. Inbetriebnahme & Abnahme

Prüfung nach DIN VDE 0100-600, Anmeldung beim Netzbetreiber, Zähler-Einbau-Koordination. Übergabe der Dokumentation.

Zusammenarbeit mit anderen Gewerken

Im Neubau ist die Elektrik nur ein Gewerk von vielen – und Verzögerungen schlagen schnell durch. Wir arbeiten regelmäßig mit:

  • Maurer und Rohbauer: Abstimmung zu Aussparungen, Hausanschluss, Erdung im Fundament
  • Heizungsbauer: Stromkreise für Wärmepumpe, Heizkreisverteiler, Pufferspeicher
  • Sanitärinstallateur: Stromkreise für Durchlauferhitzer, Spülmaschinen-, Waschmaschinen-Anschluss
  • Trockenbauer: Hohlwanddosen vor der Beplankung setzen
  • Estrichleger: Bodenleitungen vor dem Einbringen des Estrichs verlegen
  • Bauleitung / Architekt: Termin-Koordination, Anpassungen bei Planänderungen

Wenn Sie als Bauherr selbst die Steuerung übernehmen (Bauen in Eigenregie), helfen wir Ihnen bei der Reihenfolge und den nötigen Vor-Abstimmungen.

Für wen wir arbeiten

  • Private Bauherren beim Einfamilien- oder Zweifamilienhaus-Neubau
  • Sanierer, die einen Altbau in den Rohbauzustand zurückführen und neu installieren
  • Bauträger für Reihenhäuser, Doppelhaushälften, kleinere Mehrfamilienhäuser
  • Architekten und Generalunternehmer als Gewerk-Partner
  • Gewerbliche Neubauten: Werkstätten, Lagerhallen, kleinere Bürogebäude

Rohbau-Projekt anfragen

Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Projekt – wir melden uns innerhalb eines Werktags

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Häufige Fragen zur Rohbau-Elektrik

Was kostet die Rohbau-Elektrik für ein Einfamilienhaus?
Stark abhängig von Größe, Ausstattung und Region. Realistische Spanne für ein 150 m² EFH im Rhein-Sieg-Kreis (2026): 12.000 – 25.000 € netto für die komplette Elektroinstallation inkl. Zählerschrank und Endmontage. Mit KNX, hochwertigen Schaltern (Gira, Jung) und voller Smart-Home-Vorbereitung entsprechend mehr.
Wann müssen wir euch im Bauablauf einplanen?
Idealerweise schon vor Baubeginn fürs Planungsgespräch. Aktiv vor Ort sind wir typisch zwei Mal: einmal nach dem Rohbau-Abschluss für die Rohinstallation (Schlitze, Leerrohre, Dosen), und ein zweites Mal nach Verputz/Trockenbau/Estrich für die Endmontage.
Wie viele Steckdosen sind „normal" pro Raum?
Faustregel: Wohnzimmer 8–12, Küche 8–10 (Arbeitsfläche entscheidend), Schlafzimmer 4–6, Bad 3–4, Kinderzimmer 5–6, Hauswirtschaftsraum 6–8, Garage 4–6 plus Wallbox-Vorbereitung. Lieber zwei mehr als später nachrüsten – nachträglich ist 5x so teuer.
KNX oder klassische Verdrahtung – was würdet ihr empfehlen?
Hängt vom Budget und vom geplanten Komfortlevel ab. Klassisch ist günstiger, robust und kann später punktuell mit Funk-Smart-Home (Shelly, Homematic) ergänzt werden. KNX lohnt sich, wenn Sie zentrale Szenen-Steuerung, viele Sensoren oder integrierte Klima-/Heizungs-Steuerung wollen. Wir beraten ehrlich – KNX ist nicht für jeden notwendig.
Was ist mit der Anmeldung beim Netzbetreiber?
Wir übernehmen die Anmeldung des Hausanschlusses bei dem für Ihr Bauort zuständigen Netzbetreiber (RheinNetz, Bonn-Netz, Westnetz, Stadtwerke Troisdorf) und koordinieren den Zähler-Einbau-Termin.
Macht ihr auch nur die Planung, nicht die Ausführung?
Im Normalfall machen wir beides – die Planung ohne anschließende Ausführung ist für uns wirtschaftlich nicht sinnvoll. Wenn Sie einen Architekten oder Bauträger haben, der die Elektrik separat vergibt, sprechen Sie uns trotzdem an – wir können Angebote auf Ausschreibungen abgeben.
Wallbox und PV gleich im Rohbau mit vorbereiten?
Unbedingt. Ein Leerrohr für die Wallbox kostet im Rohbau praktisch nichts, nachträglich (Schlitz fräsen, Beton aufstemmen) sind das 500–2.000 € Mehrkosten. Mehr zur Wallbox-Montage → · §14a EnWG →

Planen Sie einen Neubau oder eine Sanierung?

Je früher wir im Boot sind, desto besser können wir mitplanen. Sprechen Sie uns am besten vor Baubeginn an.